Kategorie Sachbücher:

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Letztens besprach Kollege Kai das Buch »Empire of the Summer Moon«, das erste hier bei Svipp mit Indianerbezug. Mich erinnerte das daran, dass ich mir längst schon die Biografie von Erik Lorenz über Liselotte Welskopf-Henrich hatte kaufen wollen, eine der bekanntesten Schriftstellerinnen der DDR. Alle Jungen und viele Mädchen liebten ihren sechsteiligen Roman »Die Söhne der Großen Bärin« und liehen sich die wegen der Papierknappheit raren Bände untereinander aus. Wer war die Frau, die hinter diesem Werk stand? Lorenz Buch verspricht Antwort. Leider aber bleibt der biografische Teil enttäuschend knapp und formell.

Schlagwörter:

Biografie, Indianer, Sachbücher

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In dieser Streitschrift fühlt der Historiker Philipp Blom der Idealgesellschaft der klassischen Aufklärer auf den Zahn: der säkularen, rein auf Vernunft und Wissenschaft gebauten Gesellschaft, als die wir selbst uns ja betrachten. – Ist es eine Erfolgsgeschichte? Ist es überhaupt eine wahre Geschichte oder lagen die Aufklärer falsch, und wir selbst machen wir uns etwas vor? Vor allem aber: was ist es, das eine aufgeklärte Gesellschaft zusammenhält und weiterträgt, wenn Religion und Monarchie ausgedient haben? – Eine lesenswerte Wortmeldung, gerade in einer Zeit, wo angesichts hoher Exportraten und angeblich nahender Vollbeschäftigung alles ideal zu sein scheint.

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Guten Sachbüchern und Romanen ist eines gemeinsam: Sie erzählen Geschichten. Bei manchen Sachbüchern fällt dies lediglich stärker ins Auge. Empire of the Summer Moon von S. C. Gwynne verspricht im Untertitel eine ziemlich spannende Geschichte, nämlich die von »Quanah Parker und dem Aufstieg und Fall der Komantschen, dem mächtigsten Indianerstamm der amerikanischen Geschichte«. Das ist nicht wenig und klingt ziemlich spannend.

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Walker Lamond: Rules For My Daughter

Walker Lamonds aus knappen Aphorismen, Zitaten und Vintage-Bildern bestehender Erziehungsratgeber Rules For My Unborn Son, in dem so schöne Sätze wie »Short pants are for little boys. Decide when you are a man.« oder »Stand up for the little guy. He’ll remember you.« zu finden sind, mochte ich sehr. Sehr. Ein Buch, das man immer wieder aus dem Regal nimmt und in dem man auf jeder beliebigen Seite Inspirierendes findet.

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Mir war der Name Bill Bryson noch nie untergekommen, als ich beim Buchhändler diesen Jahresrückblick der etwas anderen Art aus dem Regal angelte. »One Summer«, dachte ich mir, »dieser Mensch hat also wirklich so ein dickes Buch nur über einen einzigen Sommer, also nicht mal ein ganzes Jahr geschrieben?« Ich war neugierig, fand das Buch überdies sympathisch und kaufte es also. – Ein Glücksgriff! Das einzig Bemängelnswerte an diesem Buch ist, dass es irgendwann zu Ende ist.

Schlagwörter:

Amerika, Geschichte, Sachbücher