Kategorie Frankreich:

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Das Titelbild und der Klappentext haben mich bei diesem Roman mächtig in die Irre geführt. Anscheinend hatten dabei Werbeprofis das Sagen, die von dem Buch keine fünf Zeilen gelesen haben. – Erwartet habe ich eine locker-flockige Erzählung über Rock’n’Roll, Liebe und Künstlermilieu in Paris. Das Buch streift alle diese Dinge zwar tatsächlich, aber im Kern dreht es sich um die gar nicht so locker-flockigen Themen von Exil und Heimatverlust in allen Variationen. Es ist ein verdammt guter Roman – die Werbeprofis haben etwas verpasst!

Schlagwörter:

Coming of age, Exil, Frankreich, Romane

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Die schwebende Leichtigkeit und wunderbar beruhigende Endlosigkeit der langen Sommerferien. Das unbeschwerte Dahintreiben, den Geruch trockenen Grases und harziger Kiefern in der Nase. Sonne, ewigblauer Himmel. Wäre es möglich, diese Mischung mit einem neuartigen Druckverfahren auf Papier zu bannen, dann müsste dabei so etwas wie »Der Ruhm meines Vaters« herauskommen. Wahnsinnig viel Handlung sollten Sie nicht erwarten, dafür viel für Auge und Gemüt.

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Ein vierbändiger Comic-Roman vor dem Hintergrund der Pariser Kommune um 1871, der mehrere sehr verschiedener Akteure auf ihren sich immer wieder kreuzenden Wegen begleitet. Stimmungsvoll und hart, sozusagen Victor Hugo plus Sergio Leone in Comic-Form. Wie so viele Comic-Romane mit erzählerischen Schwächen, dennoch lohnend wegen der Zeichungen, der Erzählung als Ganzes und wegen des selten bearbeiteten Themas.