Kategorie Indianer:

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Denken wir an Spanier in Amerika, so sind wir gedanklich unwillkürlich zuerst in Lateinamerika, also dem Festland südlich des Rio Grande und Teilen der Karibik, vor allem natürlich Kuba. Doch auch in Nordamerika waren die Spanier an vielen Stellen nicht nur die ersten Europäer, sondern haben zwischen Kalifornien und Florida die Geschichte mitgeprägt. Weber erzählt diese Geschichte, die automatisch auch die Geschichte der Ureinwohner dieser Gebiete ist, anschaulich und ohne anachronistische Wertungen. Sehr spezielles Thema, aber wirklich lesenswert!

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Letztens besprach Kollege Kai das Buch »Empire of the Summer Moon«, das erste hier bei Svipp mit Indianerbezug. Mich erinnerte das daran, dass ich mir längst schon die Biografie von Erik Lorenz über Liselotte Welskopf-Henrich hatte kaufen wollen, eine der bekanntesten Schriftstellerinnen der DDR. Alle Jungen und viele Mädchen liebten ihren sechsteiligen Roman »Die Söhne der Großen Bärin« und liehen sich die wegen der Papierknappheit raren Bände untereinander aus. Wer war die Frau, die hinter diesem Werk stand? Lorenz Buch verspricht Antwort. Leider aber bleibt der biografische Teil enttäuschend knapp und formell.

Schlagwörter:

Biografie, Indianer, Sachbücher

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Guten Sachbüchern und Romanen ist eines gemeinsam: Sie erzählen Geschichten. Bei manchen Sachbüchern fällt dies lediglich stärker ins Auge. Empire of the Summer Moon von S. C. Gwynne verspricht im Untertitel eine ziemlich spannende Geschichte, nämlich die von »Quanah Parker und dem Aufstieg und Fall der Komantschen, dem mächtigsten Indianerstamm der amerikanischen Geschichte«. Das ist nicht wenig und klingt ziemlich spannend.